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Fragen und Antworten zum Thema Altholz

Natürlich erhalten auch Konsumenten / Privatpersonen Brenners-Altholz Produkte

Genauso ist es, Sonnenverbrannte Bretter zum Beispiel sind teils sehr alt (50-150 Jahre), teils bereits nach 30-40 Jahren ausreichend verwittert/sonnenverbrannt. Original Handgehackte Hölzer (Balken und Handgehackte Bretter) stammen jedoch zwingend aus der Zeit zu der es noch keine maschinelle Sägen (Sägewerke / Gattersägen …) gab und die runden Baumstämme nur mit Mensch & Axt in die viereckige Form zu Bauholz gehackt wurden. Das war bis vor ca. 100 Jahren der Fall, je nach Region früher oder auch später.

Ursprünglich waren die Bretter auf alten Ställen, Bauernhäusern und Scheunen verbaut. Je nach Ausrichtung des Gebäudes zur Sonnen- oder Wetterseite entstanden auf der Oberfläche mit der Zeit verschiedene Färbungen von hell- bis dunkelbraun.

Aus diesem Grund können wir keine Garantie auf eine bestimmte Farbsortierung geben können.

Unsere Classic Grey Althölzer waren ebenfalls wie unsere sonnenverbrannten Bretter außen auf alten Ställen, Häusern und Scheunen verbaut.
Der Unterschied dazu: das Holz war der „Wetterseite” ausgesetzt. Wind, Regen, Schnee und Eis haben dafür gesorgt, dass die Oberfläche eine schöne, graue Färbung erhalten hat.

Wir versenden EU-weit und beauftragen das jeweils kostengünstige Transportunternehmen! Musterpakete und kleinere Bestellungen werden per Paketdienst versendet und praktisch und schnell zu Ihnen nach Hause geliefert. Bei größeren Bestellungen, die zB auf Paletten verpackt werden, wir per Spedition geliefert. Bitte beachten Sie dass bei einer Lieferung per Spedition die Zufahrt für einen Sattelschlepper möglich sein muss, um Ihr Altholz zustellen zu können.

Bei der Sonderausführung „Kammergetrocknet“  wird das Altholz über mehrere Tage in einer Trockenkammer bei über 60°C „getrocknet“, der Insektizidbefall im Auslieferungszustand wird dadurch ausgeschlossen.  Es handelt sich hierbei um eine umweltfreundliche Form Schädlingsbekämpfung.

Wir bitten aber um Verständnis, dass nach diesem Zeitpunkt ein möglicher Neubefall außerhalb unseres Einflussbereiches liegt und deshalb nicht ausgeschlossen werden kann.
Wir empfehlen daher eine vorbeugende Behandlung gegen neuerlichen Wurmbefall.

Gemeint ist das Abtrennen der originalen Ränder der Bretter (Baumkanten bzw. Waldkanten). Besäumte Seiten ermöglichen deshalb eine einfachere Verlegung.

Als „sägerau“ bezeichnet man Altholz, wenn die originale Oberfläche abgesägt wurde. Dies geschieht vorrangig an einer Seite des Altholzes (zB: geschnittene Unter-/Oberseite von Altholzbalken). Die sägeraue Oberfläche erkennt man am helleren Farbton.

Die Oberfläche des Altholzes wird mit einem rotierenden Bürstenkopf bearbeitet. Dadurch lösen sich weiche Holzteile aus der Oberfläche, die harten Bestandteile bleiben und definieren eine strukturierte Oberfläche.

Altholz Balken, gebürstet und ungebürstet

Die Oberfläche des Altholzes wir mit einer Schleifmaschine bearbeitet. Dadurch wird die unebene Struktur des Holzes begradigt und gibt die perfekte Oberfläche für zB. Esstische und Arbeitsflächen.

Altholz Balken waren ursprünglich in Wirtschafts- und Wohngebäuden verbaut. Mittels Zapflöcher und Kerben wurden die Balken ohne Metall miteinander verbunden.

Kerbenfreie Balken sind seltener und müssen sorgsam ausgesucht werden. Deshalb ist die Variante „ohne Zapflöcher und Kerben“ mit einem gewissen Aufpreis verbunden.

  • Vermesse die zu verkleidende Wand oder den Raum/Boden.
  • Die Wand ist als Beispiel 3m breit (a) und 2m hoch (b).
  • Multipliziere 3m (a) x 2m (b) = 6m2
  • Bedenke, dass meist ein Verschnitt von ca. 10% der Fläche (=0,6m2) benötigt wird = Summe 6,6m2

m2

Multipliziere die Länge mit der Breite und mit der Höhe.

Beispiel:

  • Ein Holzpaket hat eine Länge von 3m, eine Breite von 1,1m und eine Höhe von 0,8m.
  • Berechnung: 3m x 1,1m x 0,8m
  • Ergebnis 2,64m3

m3

Balken & Sparren wurden vor rund 100 Jahren mit der Hand aus Baumstämmen gefertigt. Dies geschah damals nicht mit einer Maschine, sondern nur mit Fleiß und Ausdauer.

Verfügbar sind Balken in Stärken von ca. 10x12cm bis ca. 24x26cm und in Längen von 0,5 bis 13m erhältlich. Zudem haben Diese einen rechteckigen Querschnitt und sind nicht quadratisch – z.B. 14x16cm.

Die Angabe der Balkendimension weist deswegen immer eine gewisse Schwankung auf. Siehe die Beschreibung in Ihrem Angebot.

Gemeint ist, dass längere Balken an einem Ende etwas schmäler sind als am anderen Ende – z.B. am Beginn 14x16cm und am Ende 12x14cm. Die Ursache dafür liegt an der Form des ehemaligen Baumes welcher am Stamm stärker war als es in der Krone der Fall ist.

Unsere Altholz Wandverkleidungen werden nicht behandelt und können wie von uns geliefert verbaut werden. Die Farbe der Oberfläche verändert sich im Innenbereich nicht mehr.

Lediglich bei direkter und permanenter Sonneneinstrahlung kann das Altholz etwas nachdunkeln.

Grundsätzlich verhält sich Altholz wie „neues“ Holz. Ist Altholz an einer südlich ausgerichteten Fassade montiert, dunkelt es mit der Zeit nach und wird brauner.
Altholz an der Nordseite (Wetterseite) ist stärker Wind, Regen, Schnee und Eis ausgesetzt und erhält deswegen eine schöne, graue Färbung.

Sind Fassaden ausreichend überdacht, bleiben die Farben der Oberflächen weitgehend erhalten.

Holz kann Feuchtigkeit, im Gegensatz zu Fliesen, aufnehmen und wieder abgeben. Das fördert das Raumklima!

Einzig der direkte Kontakt mit Wasser, zumindest über einen längeren Zeitraum, sollte vermieden werden. Ab und zu etwas Spritzwasser ist kein Problem. Wichtig ist das Lüften, das gilt aber auch bei gefliesten Wänden, ansonsten droht Schimmelgefahr.

Achten Sie bei der Unterkonstruktion auf eine ausreichende Hinterlüftung, diese ist vor allem in Feuchträumen, wie z. B. in Bädern, dringend erforderlich!
Durch eine senkrechte Lattung und ohne einen unteren und oberen Abschluss (bei waagrechter Verlegung der Altholz Bretter) ist dies gewährleistet.

Schritt 1: Die Unterkonstruktion – Hinterlattung

Zu Beginn wird eine Unterkonstruktion aus Holz an der Wand befestigt.
Auf dieser werden später die Bretter befestigt.

Verwendet werden Holzlatten in den Stärken 10x35mm bis 50x80mm (Dachlatten).

Je stärker die Latten, desto mehr Platz für Kabel oder Trafos.

Achten Sie bei der Unterkonstruktion auf eine ausreichende Hinterlüftung, diese ist vor allem in Feuchträumen, wie z. B. in Bädern, dringend erforderlich!
Durch eine senkrechte Lattung und ohne einen unteren und oberen Abschluss (bei waagrechter Verlegung der Altholz Bretter) ist dies gewährleistet.

Die Ausrichtung:

Haben Sie sich für eine waagerechte Verlegung entschieden, sind die Latten senkrecht an die Wand zu dübeln. Bei senkrechter Ausrichtung sind die Latten waagerecht zu montieren.

Wichtig: Die Latten müssen in einem 90 Grad Winkel zur Wandverkleidung verlaufen!

Konterlattung?

Eine Konterlattung ist eine zweite Lattenkonstruktion welche auf der bereits befestigten ersten waagerechten Unterkonstruktion (90 Grad versetzt) geschraubt wird.

Dadurch erhält man zum einen mehr Platz zwischen Wand und Verkleidung und zum anderen ist die Hinterlüftung besser.

Lattenabstand:

Wir empfehlen maximal 50cm von Latte zu Latte.

Denken Sie auch daran den gewählten Abstand exakt einzuhalten.

Bei der späteren Fixierung der Bretter ist das sehr wichtig.

 

Schritt 2: Wandverkleidung:

Nach erfolgreicher Montage der Unterkonstruktion kann die Wandverkleidung aufgebracht werden.

Wo beginnen?

Beginnen Sie bei waagerechter Verlegung an der Decke oder am Boden.

Bei senkrechter Verlegung wird das erste Brett in der Ecke angebracht.

Wie befestigen?

Grundsätzlich ist die folgend beschriebene Variante 1 ausreichend.

Variante 2+3 haben den Vorteil, dass auch bei genauerem Hinsehen keine Nägel- oder Schraubenköpfe zu erkennen sind.

Variante 1: Drahtstifte

Drahtstifte sind Nägel mit einem kleinem/gestauchten Kopf.
Zudem können Drahtstifte von vorne in die Bretter genagelt werden und verschwinden nahezu im Brett.

Variante 2: Schräg nageln/verschrauben

Ist der optische Anspruch höher und soll bei genauem Hinsehen kein Nagelkopf zu erkennen sein, werden Bretter schräg durch die Nut und Feder mit den Latten verschraubt.

Bretter ohne Nut&Feder (besäumt) werden ebenfalls schräg an die Latten genagelt oder verschraubt.

Variante 3: Profilbrettkrallen (Nur bei Nut&Feder)

Mit Profilbrettkrallen werden nicht die Bretter direkt verschraubt, sondern die Krallen.

Die Bretter werden in den Krallen „eingehängt“. Die Kralle umfasst die hintere Nutwange und hält das Brett ohne es zu verletzen.
Für das jeweils erste und letzte Brett werden Anfangs- und Endkrallen verwendet.

Profilbrettkrallen sind in Baumärkten erhältlich.

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