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Wir – Jürgen Wohleser & Marion Glanz – arbeiteten 2011 noch als ganz ’normale‘ Angestellte

Der Traum:

Marion war die Assistenz der Geschäftsführung einer Modeboutique, Jürgen war Einkäufer bei einem Großkonzern und kaufte IT-Systeme ein.

Es gab also eigentlich keinen Grund, daran etwas zu verändern – die Arbeitsbedingungen waren gut und das Einkommen in Ordnung. Trotzdem wuchs langsam aber doch der Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu gründen und es nach unseren Werten zu gestalten.

Der Auslöser:

Ich kann mich noch gut an einen Tag im Juli 2011 erinnern, als ich meinem damaligen Arbeitskollegen und Freund Manfred wieder einmal von unseren Träumen erzählte.

Tags darauf erzählte er mir von seinem Onkel welcher altes Holz von seinem alten Kuhstall verkauft.
Noch am selben Tag fuhren wir zum Onkel und  – schon hatten wir unser erstes Altholz!

Die erste Hürde:

Zu diesem Zeitpunkt und auch noch etwas länger 😉 wussten wir nicht wirklich viel über Altholz oder Holz im Allgemeinen.
Aber das Altholz war uns sehr sympathisch! Es gefiel uns sehr gut und den Holzgeruch mochten wir auch, was braucht es mehr?

Gleich nach dem Kauf kam auch schon die erste Hürde – es gab noch kein Lager, wohin mit dem Holz?
Zum Erstaunen der Nachbarn haben wir es notgedrungen im Garten bei uns Zuhause gelagert.

Aber:  wir hatten ein Unternehmen!
 
Was noch fehlte war der Firmenname – wie es „Brenners-Altholz“ wurde, kannst Du in Kürze hier nachlesen.

Die nächsten Monate verbrachten wir einen Großteil unserer Freizeit mit dem Suchen einer Lagerfläche, dem Erstellen einer Webseite und Internet-Recherchen zum Thema Altholz.

„Zukünftiger Untenehmensstandort“ – skizziert von Jürgen in 2012 

Unsere erste ‚richtige‘ Lagerfläche:
 
Kurz nachdem das Holz aus unserem Garten wieder weg war haben wir uns bei einem Sägewerk in unserer Nähe die erste Lagerfläche gemietet – mit 6x6m!

Die ersten Jahre:
 
In den ersten Jahren konnten wir nur zu den Abendstunden und an den Wochenenden an unserer Firma arbeiten, Bilder daraus sind deswegen meist nach Sonnenuntergang entstanden. 😉

Die Zeit bestand hauptsächlich daraus zu lernen, Fehlentscheidungen auszubaden und zu versuchen, diese nicht zu wiederholen.

Marion beim Verpacken

Stück für Stück ging es etwas bergauf, große Sprünge machten wir nicht, ab und wann ging es auch ein paar Schritte zurück und es gab mehr als eine Situation, in der das Aufgeben gefährlich nahe lag.

Doch wir hatten uns in den Kopf gesetzt ein Altholz-Unternehmen aufzubauen und ließen uns nicht unterkriegen, auch nicht bei Schneeregen!

Jürgen vs. Altholz

Kleine und große Schritte:

2014 reduzierte Marion Ihren Job auf Teilzeit und war somit das erste Mal in der Lage unter Tage Anrufe zu beantworten, Lieferungen entgegen zu nehmen, Kunden zu empfangen, Altholz zu sortieren, verpacken und zu versenden.

Die 36m² Lagerfläche wurden uns schnell zu klein, also sind wir 2015 an unseren jetzigen Standort mit einer 500m2 Halle (juhu wir haben ein Dach überm Kopf!) und 2500m2 Freifläche gesiedelt.

Unsere ersten erwirtschafteten Gelder haben wir in Maschinen und Infrastruktur ohne Fremdkapital investiert und waren fortan in der Lage Altholz zu bearbeiten.

2015 – unsere erste Maschine

2017 – ein richtiges (Container)Büro

2015 kam auch der erste Mitarbeiter zu uns – Michi! 🙂

Die Verantwortung wurde damit ein Stück größer, wir waren nicht mehr nur für uns verantwortlich, aber wir waren auch nicht mehr allein!

2016 kündigte Marion, ich folgte nach einem langem Hin und Her in 2017.
2017 waren wir dann schon zu 6.

Heute sind wir auf unsere 10 Mitarbeiter (hier geht’s zum Team) sehr stolz, die alle Ihr Bestes geben damit Du viel Freude an unseren alten Hölzern hast.

von rechts nach links: Adam, Mike, Damian und Jürgen

gemeinsam geht’s leichter

…und gearbeitet wird jetzt auch bei Tageslicht! 

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