Überspringen zu Hauptinhalt

Wie montiere ich meine Altholz-Wandverkleidung?

Schritt 1: Die Unterkonstruktion – Hinterlattung

Zu Beginn wird eine Unterkonstruktion aus Holz an der Wand befestigt.
Auf dieser werden später die Bretter befestigt.

Verwendet werden Holzlatten in den Stärken 10x35mm bis 50x80mm (Dachlatten).

Je stärker die Latten, desto mehr Platz für Kabel oder Trafos.

Achten Sie bei der Unterkonstruktion auf eine ausreichende Hinterlüftung, diese ist vor allem in Feuchträumen, wie z. B. in Bädern, dringend erforderlich!
Durch eine senkrechte Lattung und ohne einen unteren und oberen Abschluss (bei waagrechter Verlegung der Altholz Bretter) ist dies gewährleistet.

Die Ausrichtung:

Haben Sie sich für eine waagerechte Verlegung entschieden, sind die Latten senkrecht an die Wand zu dübeln. Bei senkrechter Ausrichtung sind die Latten waagerecht zu montieren.

Wichtig: Die Latten müssen in einem 90 Grad Winkel zur Wandverkleidung verlaufen!

Konterlattung?

Eine Konterlattung ist eine zweite Lattenkonstruktion welche auf der bereits befestigten ersten waagerechten Unterkonstruktion (90 Grad versetzt) geschraubt wird.

Dadurch erhält man zum einen mehr Platz zwischen Wand und Verkleidung und zum anderen ist die Hinterlüftung besser.

Lattenabstand:

Wir empfehlen maximal 50cm von Latte zu Latte.

Denken Sie auch daran den gewählten Abstand exakt einzuhalten.

Bei der späteren Fixierung der Bretter ist das sehr wichtig.

Schritt 2: Wandverkleidung:

Nach erfolgreicher Montage der Unterkonstruktion kann die Wandverkleidung aufgebracht werden.

Wo beginnen?

Beginnen Sie bei waagerechter Verlegung an der Decke oder am Boden.

Bei senkrechter Verlegung wird das erste Brett in der Ecke angebracht.

Wie befestigen?

Grundsätzlich ist die folgend beschriebene Variante 1 ausreichend.

Variante 2+3 haben den Vorteil, dass auch bei genauerem Hinsehen keine Nägel- oder Schraubenköpfe zu erkennen sind.

Variante 1: Drahtstifte

Drahtstifte sind Nägel mit einem kleinem/gestauchten Kopf.
Zudem können Drahtstifte von vorne in die Bretter genagelt werden und verschwinden nahezu im Brett.

 

 

 

 

 

Variante 2: Schräg nageln/verschrauben

Ist der optische Anspruch höher und soll bei genauem Hinsehen kein Nagelkopf zu erkennen sein, werden Bretter schräg durch die Nut und Feder mit den Latten verschraubt.

 

 

 

 

 

Bretter ohne Nut&Feder (besäumt) werden ebenfalls schräg an die Latten genagelt oder verschraubt.

Variante 3: Profilbrettkrallen (Nur bei Nut&Feder)

Mit Profilbrettkrallen werden nicht die Bretter direkt verschraubt, sondern die Krallen.

Die Bretter werden in den Krallen „eingehängt“. Die Kralle umfasst die hintere Nutwange und hält das Brett ohne es zu verletzen.
Für das jeweils erste und letzte Brett werden Anfangs- und Endkrallen verwendet.

Profilbrettkrallen sind in Baumärkten erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An den Anfang scrollen