Was ist Nut und Feder bei Altholz?
Bei Nut und Feder hat jedes Brett an einer Längsseite eine eingefräste Nut, an der gegenüberliegenden eine vorstehende Feder; beim Verlegen greift die Feder des einen Bretts in die Nut des nächsten.
Dadurch richten sich die Bretter beim Zusammenstecken von selbst aus, die Fugen bleiben gleichmäßig, und die Bretter lassen sich verdeckt befestigen – es bleiben keine Schraubenköpfe sichtbar.
Für Nut und Feder wird die Rückseite gehobelt, damit die Bretter eine gleichmäßige Stärke haben und das Profil sauber sitzt. Die Sichtseite bleibt die originale alte Oberfläche. Weil Altholz arbeitet, wird die Feder beim Verlegen nicht bis zum Anschlag eingeschoben; ein geringes Spiel nimmt spätere Bewegung auf.
Unsere Breitenangaben von 7 bis 25 cm sind Deckmaße, also die nach dem Verlegen sichtbare Breite. Für die Mengenberechnung rechnen Sie mit diesen Werten. Die Feder steht zusätzlich etwa 10 mm vor und verschwindet in der Nut des Nachbarbretts.
Die Alternative sind besäumte Bretter mit geraden, glatten Kanten ohne Profil. Sie werden schräg an die Unterkonstruktion genagelt oder geschraubt und decken mit ihrer vollen Breite. Welche Kantenausführung Sie möchten, geben Sie bei der Anfrage an.
Wie eine Altholz-Wandverkleidung Schritt für Schritt montiert wird, steht auf Altholz-Wandverkleidung montieren. Passende Bretter finden Sie unter Altholz-Wandverkleidung.