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Montageanleitung

Wie montiere ich eine Altholz-Wandverkleidung selbst?

Die Bretter werden auf eine Holzlattung geschraubt: Latten 20 × 40 mm im Abstand von 60 bis 80 cm, darauf die Bretter schräg durch die Kante verschraubt, mit rund 10 mm Abstand zum Boden.

Fertig montierte Altholz-Wandverkleidung mit EndBeam an beiden Seiten
Fertige Altholzwand: waagerecht verlegte Bretter, seitlich vom EndBeam abgeschlossen.
Holzlatten
20 × 40 mm
Lattenabstand
60–80 cm
Abstand zum Boden
ca. 10 mm
Dielenschrauben
40–50 mm
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Vorbereiten

Die Bretter einige Tage vor der Montage auspacken und waagerecht im vorgesehenen Raum lagern, damit sich das Holz an Temperatur und Luftfeuchte anpasst.

Anschließend probeweise auslegen und Breiten, Farben und Strukturen harmonisch verteilen – so entsteht ein ruhiges Gesamtbild, statt dass sich helle oder schmale Bretter an einer Stelle häufen.

Die Wand muss trocken, tragfähig und möglichst eben sein. Vor dem Bohren den Verlauf von Stromleitungen und Rohren prüfen, Schrauben und Dübel passend zum Wandaufbau wählen.

Tipp bei ausgebrochenen Aststellen
Einen trockenen Astabschnitt in ähnlicher Farbe mit Holzleim einsetzen und nach dem Trocknen bündig kürzen.
Gilt für alle Brettarten
Diese Anleitung gilt gleichermaßen für Bretter mit Nut und Feder und für Glattkantbretter ohne Profil. Unterkonstruktion, Abstände und Bodenabstand sind identisch; nur beim Verschrauben unterscheidet es sich: mit Profil wird schräg durch die Feder geschraubt, ohne Profil schräg durch die Brettkante.
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Unterkonstruktion – Hinterlattung

Zu Beginn wird eine Unterkonstruktion aus Holzlatten an der Wand befestigt; auf ihr werden später die Bretter fixiert. Standard sind Latten von 20 × 40 mm. Stärkere Latten schaffen mehr Platz hinter der Verkleidung – etwa für Kabel oder den Trafo einer Beleuchtung.

Ausrichtung

Bei waagerechter Verlegung der Bretter werden die Latten senkrecht an die Wand gedübelt, bei senkrechter Verlegung waagerecht. Die Grundregel lautet: Die Latten verlaufen immer im 90-Grad-Winkel zur späteren Wandverkleidung.

Hinterlüftung

Der Zwischenraum hinter den Brettern muss belüftet sein. In Feuchträumen wie Bädern ist das zwingend, damit das Holz nach Feuchtigkeit wieder abtrocknen kann. Eine senkrechte Lattung ohne oberen und unteren Abschluss stellt diese Belüftung bei waagerechter Brettverlegung von selbst her: Die Luft kann unten eintreten und oben wieder austreten.

Konterlattung

Eine Konterlattung ist eine zweite Lattenlage, die um 90 Grad versetzt auf die erste geschraubt wird. Sie bringt mehr Abstand zwischen Wand und Verkleidung und verbessert die Hinterlüftung zusätzlich.

Lattenabstand

Zwischen den Latten etwa 60 bis 80 cm Abstand halten und unten rund 10 mm Luft zum Boden lassen. Den gewählten Abstand exakt einhalten – nach ihm richtet sich später jede Schraube.

Lattung in der Vorderansicht – Abstände 60–80 cm, 10 mm zum Boden
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Bretter befestigen

Wo beginnen?

Bei waagerechter Verlegung beginnt man an der Decke oder am Boden, bei senkrechter Verlegung mit dem ersten Brett in der Ecke. Das erste Brett mit der Wasserwaage ausrichten – es gibt die Richtung für die gesamte Fläche vor. Während der Montage die Ausrichtung immer wieder prüfen und die Brettenden am Wandabschluss bündig halten.

Empfohlen: schräg verschrauben

Dielenschrauben von etwa 40 bis 50 mm werden schräg in die Latte gesetzt: bei Brettern mit Nut und Feder durch die Feder, bei Glattkantbrettern ohne Profil schräg durch die Brettkante, dort leicht versenkt. Die Senkköpfe vollständig versenken. Die Schraube verschwindet dadurch in der Fuge und bleibt an der fertigen Wand unsichtbar. Die Schraubenlänge an Einschraubwinkel und Wandaufbau anpassen.

schräge Verschraubung durch die Feder, Seitenschnitt

Alternative: Drahtstifte

Drahtstifte sind Nägel mit kleinem, gestauchtem Kopf. Sie werden von vorne in das Brett genagelt und verschwinden im Holz. Weil Altholz eine unregelmäßige, lebendige Oberfläche hat, sind die Stifte nach der Montage kaum noch zu finden – vorausgesetzt, man verwendet nicht glänzende Nägel. Das ist die schnellste Variante und für die meisten Anwendungen die praktischste.

gerade genagelte Drahtstifte, Seitenschnitt
Kurz gegenübergestellt
Schräges Verschrauben lässt auch bei genauem Hinsehen keine Schraubenköpfe erkennen und ist unsere Empfehlung. Drahtstifte sind schneller verarbeitet und gehen in der unruhigen Altholzoberfläche ohnehin fast unter. Beide Varianten funktionieren mit und ohne Nut und Feder – bei Glattkantbrettern wird schräg durch die Brettkante geschraubt statt durch die Feder.
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Wandabschluss

An den seitlichen Enden deckt ein EndBeam aus unserer NextBeams-Reihe die Brettenden ab. Damit er sicher hält, gehört an jeden Wandabschluss eine senkrechte äußere Latte, in die der EndBeam verschraubt wird – frontal durch die breite Fläche oder seitlich durch die schmale Seite, die Schraubenköpfe jeweils vollständig versenkt. Bei zwei Metern Länge sind mindestens fünf Schrauben vorzusehen.

Ausführliche Maße und Zeichnungen dazu stehen in der Montagehilfe zum Bausatz. Wie der Übergang zu einem Fenster gelöst wird, zeigt der Anschluss zur Fensterlaibung.

Wandabschluss mit EndBeam über den Brettenden
Naturprodukt Altholz
Unterschiede in Farbe, Struktur, Breite und Oberfläche gehören zu Altholz und prägen das Gesamtbild. Bretter mit Nut und Feder decken etwas schmaler als ihre Gesamtbreite – was das für die Mengenberechnung bedeutet, steht unter Nut und Feder bei Altholz.
Passende Bretter für die eigene Wand finden Sie bei unseren Altholzbrettern für die Wand.

Beim Einbau bleibt das vorhandene FAQPage-Schema der Seite erhalten.